Schöneiche bei Berlin ist keine Schlafstadt. Wer hier lebt, hat sich entschieden — für Ruhe, für grüne Straßen, für ein Miteinander, das nicht anonym ist. Das Caritas-Seniorenzentrum St. Theresien ist Teil dieses Ortes. Nicht erst seit gestern: Das Haus wurde 1927 gegründet und ist seit fast einem Jahrhundert in der Waldgartenkulturgemeinde verwurzelt — mit Kirchengemeinden, Vereinen und Nachbarinstitutionen eng vernetzt.
Wer das Haus betritt, merkt sofort: Hier wird täglich frisch gekocht. Der Geruch aus der hauseigenen Küche zieht sich durch die Flure — warm, vertraut, wie bei den Großeltern früher. Im Erdgeschoss befindet sich der große Gemeinschaftsraum, der Mittelpunkt des Hauses. Hier wird gefeiert, gesungen und gemeinsam gegessen. An Geburtstagen gibt es das Wunschgericht.
Vom Gemeinschaftsraum aus führen mehrere Ausgänge direkt in den Garten — und der ist einen eigenen Satz wert: weitläufig und parkähnlich angelegt, mit altem Baumbestand, einem Springbrunnen, Sitzgelegenheiten, einem Strandkorb, einem Pavillon zum Verweilen, einer Grotte und dem murmelnden Mühlenfließ. Der Sonnengarten liegt hell und offen, der Schattengarten bietet an heißen Tagen einen kühlen Rückzugsort. Im ersten Obergeschoss schließt sich eine großzügige Sonnenterrasse an.
Das Gebäude gliedert sich in Süd- und Westflügel. Jeder Wohnbereich hat eigene Gemeinschaftsräume und Wohnküchen — Räume, in denen sich das Leben entfaltet: beim Frühstück, beim Kartenspielen, beim gemeinsamen Fernsehen. Ein Aufzug verbindet alle Etagen barrierefrei.
Die 54 Einzelzimmer und ein Doppelzimmer — das für Paare reserviert ist, die gemeinsam einziehen möchten — können individuell eingerichtet und mit persönlichen Gegenständen gestaltet werden. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad mit Dusche und WC, eine Türklingel, TV- und Telefonanschluss.
Was das Haus trägt, lässt sich nicht in Ausstattungslisten messen. St. Theresien ist überschaubar — und das ist Stärke, kein Mangel. Die Mitarbeiter*innen kennen die Menschen, und die Menschen kennen sich. Zahlreiche Ehrenamtliche bringen Leben und Begegnung ins Haus. Manche bringen auch Haustiere mit — die sind willkommen, wenn die Versorgung gesichert ist.
Menschen mit demenziellen Erkrankungen leben integriert in den Wohnbereichen — nicht separiert. Ergänzend setzt das Haus auf digitale Unterstützung: Mirror FeliX, ein interaktiver Spiegel mit Betreuungsfunktionen, begleitet Bewohner*innen in ihrer Tagesstruktur und ermöglicht niedrigschwellige Aktivierung.
Das Caritas-Seniorenzentrum St. Theresien bietet vollstationäre Pflege für Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5. Zum Leistungsumfang gehören:
- Pflege und Betreuung in einem sehr persönlichen und familiären Umfeld — rund um die Uhr
- Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie — werktäglich im Haus, durch externe Fachkräfte
- Hauseigene Küche: täglich frisch gekocht, saisonal und mit Liebe.
- Hauseigene Wäschereinigung
- Soziale Betreuung, Aktivierung und Freizeitangebote in und um Schöneiche
- Integrierte Demenzbetreuung — ergänzt durch den digitalen Mirror FeliX
- Gottesdienste und seelsorgerlicher Beistand nach Wunsch — in der eigenen Kapelle im Haus
- Feste, Ausflüge und kulturelle Veranstaltungen
- Kurzzeitpflege / Verhinderungspflege (2 Plätze)
- Regelmäßig im Haus: Friseur, Fußpflege, Bekleidungsverkauf (externe Anbieter*innen)
Was kostet die vollstationäre Pflege?
Die monatlichen Kosten für die Pflege setzen sich aus dem sogenannten einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) und den Leistungen der Pflegeversicherung zusammen. Die Pflegeversicherung zahlt je nach Pflegegrad eine feste Zulage. Der EEE umfasst die nicht von der Pflegeversicherung gedeckten Kosten und gilt unabhängig vom Pflegegrad für alle Bewohner*innen einheitlich.
Die weiteren Kosten für Unterkunft, Verpflegung sowie Investitionskosten werden nicht durch die Pflegeversicherung abgedeckt, sondern als Eigenanteil zusätzlich zum EEE hinzugerechnet.
Der Eigenanteil, ohne Berücksichtigung §43c SGB XI, beträgt derzeit bei 30,42 Tagen (ab Pflegegrad 2):
| Pflegegrade | Einzelzimmer (EZ) |
Doppelzimmer (DZ) |
| 2 - 5 |
|
|
| Ihr monatlicher Eigenanteil |
4.260,94 € |
4.106,41 € |
Stand: Juli 2026
Darin enthalten: EEE, Ausbildungsumlagen, Unterkunft, Verpflegung, Investitionen
Weiterer Zuschlag der Pflegekasse - je nach Aufenthaltsdauer
Seit dem 1. Januar 2022 wird der einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) gemäß § 43c SGB XI durch prozentuale Zuschüsse der Pflegeversicherung entlastet. Diese Zuschüsse sind abhängig von der Verweildauer in der stationären Pflegeeinrichtung und werden zusätzlich zu den regulären Leistungen der Pflegeversicherung gewährt.
Der o.g. Betrag verringert sich demnach wie folgt:
| Staffelung der Zuschüsse | Ihr EZ-Eigenanteil (bei 4.260,94 €) |
Ihr DZ-Eigenanteil (bei 4.106,41 €) |
| Im 1. Jahr (15%) | 3.826,59 € | 3.672,05 € |
| Im 2. Jahr (30%) | 3.392,23 € | 3.237,70 € |
| Im 3. Jahr (50%) | 2.813,10 € | 2.658,56 € |
| Ab dem 4. Jahr (75%) | 2.089,17 € | 1.934,64 € |
Beispiel:
Bei einem EZ-Eigenanteil von 4.260,94 € reduziert sich dieser im 2. Jahr Ihres Aufenthaltes in unserer vollstationären Pflege um 30 %, sodass 3.392,23 € zu zahlen sind.
Der Eigenanteil, der nicht selbst erbracht werden kann, wird ggf. vom Sozialhilfeträger übernommen. Wir beraten Sie gerne.
Kurzzeitpflege - rund um die Uhr Betreuung und Versorgung auf Zeit
| Kosten je Tag: | ||
| Pflegegrade | Pflegeentgelt | Aufenthaltstage finanziert durch die Pflegeversicherung |
| 1 | 96,60 € |
eigenfinanziert |
| 2-5 | 123,84 € | 27,2 Tage |
Ihr täglicher Eigenanteil bei Pflegegrad
(für Unterkunft, Verpflegung und Investitionen) |
Stand: Januar 2026
Die Pflegekasse übernimmt für die Pflegegrade 2 - 5 das Pflegeentgelt von bis zu 1.854 € pro Kalenderjahr. Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf acht Wochen pro Kalenderjahr beschränkt. Selbst zu tragen sind die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionen.
Der Leistungsbetrag kann um bis zu 1.685 Euro aus noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Verhinderungspflege auf insgesamt bis zu 3.539 Euro im Kalenderjahr erhöht werden.
Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege zusammen, es erfolgt keine geteilte Beantragung mehr.
Pflegeplätze: 2
In der Seelsorge geht es um das Da-Sein, Mitgehen, Innehalten, Wahrnehmen, Zuhören, Erinnern, Verstehen, Teilen, Bleiben, Beten, Loslassen …
Es geht um die ganzheitliche Sorge um den Menschen.
Seelsorge im Seniorenzentrum umfasst weit mehr als Gottesdienst und Sakrament. Es geht um die lebensgeschichtliche Begleitung älterer Menschen, um Hilfe in Krisen, um die gemeinsame Suche nach Antworten auf Fragen nach dem Lebenssinn, nach Leiden und Sterben — und um Nähe, Verlässlichkeit und Sorge für jeden einzelnen Menschen. Seelsorge im Haus gilt den Bewohner*innen, den Angehörigen und den Mitarbeiter*innen.
Seelsorge wird im Caritas-Seniorenzentrum St. Theresien von Wibke Koch verantwortet. Die Kapelle im Haus ist Ort der Stille, des Gebets und der Gemeinschaft — offen für alle.
Seelsorge für unsere Bewohnerinnen und Bewohner:
- Katholischer Gottesdienst in der Hauskapelle — jeden Sonntag
- Evangelischer Gottesdienst — einmal im Monat
- Begleitung zum Gottesdienst
- Einzelgespräche und persönliche Begleitung
- Besondere Unterstützung beim Einleben ins neue Zuhause
- Krankenkommunion, KrankensalbungKrankenhausbesuche
- Sterbebegleitung und würdevolle Verabschiedung der Verstorbenen
Seelsorge für Angehörige:
- Begleitung in Krisensituationen, bei Gewissenskonflikten oder Schuldgefühlen
- Beratung bei medizinisch-ethischen Fragen
- Vermittlung bei auftretenden Konflikten
Kirchengemeinden:
Das Seniorenzentrum St. Theresien ist eng verbunden mit der Pfarrei St. Jakobus und der Evangelischen Kirchengemeinde Schöneiche.