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Pflegedokumentation

Unser QM-System ist an der DIN ISO 2000 ausgerichtet. Die Anpassung der Dokumente an die formalen Anforderungen nimmt die Abteilung Qualitätsmanagement im Hintergrund vor.

Im Vordergrund des Qualitätsmanagement steht die gemeinsame fachliche Weiterentwicklung in den Bereichen Pflege, soziale Dienste, Hauswirtschaft, Verwaltung und Service-Wohnen. Mit Begeisterung entwickeln die Mitarbeiter/innen dieses System und sind – zu Recht – stolz auf das Erreichte. Insbesondere in der Pflege wurden Maßstäbe für das gesamte Unternehmen gesetzt. Die Leitungskräfte haben Konzepte und Arbeitsmittel geschaffen und sich regional organisiert. Sie prüfen ihre Einrichtungen gegenseitig und geben sich kollegiale Beratung.

Das QM-System besteht aus einer übersichtlichen Aufbauorganisation mit Organigramm, Stellenbeschreibungen für alle Mitarbeiter/innen, regelmäßigen Zielvereinbarungsgesprächen mit den MA, um sie in ihren Fähigkeiten zu fordern und zu fördern, Fortbildungsplanung, Freistellung und finanzielle Zuschüsse zu Fort- und Weiterbildungen, betriebsärztliche Untersuchungen, jährliche Qualitätsaudits, Quartalsaudits (Quartalsberichte), Beschwerdeverfahren, Besprechungssystem, Personalcontrolling, Einrichtung von zentralen Qualitätszirkeln der Pflege, Hauswirtschaft, Verwaltung und des Sozialen Dienstes, Förderung der Bewohnermitbestimmung durch Unterstützung der Heimbeiräte, regelmäßige Angehörigentreffen u.v.m.

Zur Absicherung einer gleichbleibenden Qualität der Arbeitsabläufe sind die wichtigsten Arbeitsvorgänge in Handbüchern beschrieben. Darüber hinaus stellt der Träger die Qualität durch ein Pflege- und Bezugspflegecontrolling sicher, durch jährliche Audits und einen sehr offenen Umgang mit Beschwerden. Offene Kritik (und Lob) wird von uns dankbar aufgenommen und nach Veränderungsmöglichkeiten gesucht.

Beschwerdemanagement

Wir freuen uns über Anregungen und Kritik, da wir dadurch die Gelegenheit bekommen, stärker auf individuelle Wünsche einzugehen und Fehlentwicklungen entgegenzutreten. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Bereitschaft zur Beschwerde zu fördern und Beschwerdeschwellen abzubauen, indem wir unsere Organisation und Ansprechpartner/innen durch den Aushang des Organigramms, und das Tragen von Namensschildern herstellen. Im Eingangsfoyer befindet sich ein Präsentationsständer. Neben dem Hausprospekt enthält er ein Formular sowie Ansprechpartner/innen für Anregungen und Kritik. Falls ein Problem innerhalb der Einrichtung nicht zu lösen ist, stehen der Geschäftsführer und die Bereichsleiterin Qualitätsmanagement zur Verfügung. Das Recht, Wünsche oder Beschwerden zu äußern, ist Bestandteil des Heimvertrages.

Wir haben zur systematischen Bearbeitung von Beschwerden ein Formular entwickelt, das den Beschwerdeinhalt aufnimmt und erst dann abschließt, wenn die/der Beschwerdeführer/in über die evtl. Veränderung informiert worden ist. Wir haben ein gesondertes Beschwerdemanagement-Konzept, das Regelungen darüber enthält, was schriftlich festgehalten werden soll, wer die Beschwerde aufschreibt und wie damit weiter im Hause umgegangen wird. Die Beschwerden werden nicht nur einzeln, sondern auch insgesamt jährlich ausgewertet um ggfls. strukturelle Verbesserungsmaßnahmen vorzunehmen.

Fortbildung

Die Geschäftsführung der Caritas Altenhilfe GGmbH unterstützt ihre Einrichtungen bei ihren Bemühungen um eine fachgerechte und mitmenschliche Hilfe der Betreuten. Sie fördert regelmäßige Fortbildungen für die Mitarbeiter/innen und unterstützt die Leitungskräfte der Heime mit Fachleuten. Gemeinsame konzeptionelle Weiterentwicklung und Veränderung sind Teil unseres Arbeitsprinzips.

Ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung ist die Aktualisierung des fachlichen Wissens durch Fort- und Weiterbildung. Deshalb werden die Mitarbeiter/innen unterstützt und aufgefordert, an Fortbildungen teilzunehmen. Jährlich wird ein Fortbildungsplan erstellt, der sich an den Erfordernissen der Einrichtung und an den individuellen Interessen der Mitarbeiter/innen orientiert. In der Einrichtung werden zusätzlich relevante Fachzeitschriften und Fachbücher vorgehalten, die allen zugänglich aufbewahrt werden.

Pflegecontrolling

Zur Steuerung der Pflege haben wir mehrere Feedback-Systeme eingerichtet, die uns Auskunft über die Pflegequalität und über zu treffende Maßnahmen geben.
Der Träger hat mit der Einrichtung u.a. Richtwerte für die Durchführungshäufigkeit von Pflegevisiten, Fallbesprechungen, Dienstbesprechungen und Fortbildungen entwickelt. Eine Soll-Ist-Analyse erfolgt monatlich und führt gegebenenfalls zu entsprechenden Maßnahmen. Die Überprüfung der Maßnahmen erfolgt dann im Folgemonat.

Regionalgruppen der Pflegedienstleitungen

In dem Wissen, dass mit der oben beschriebenen Form des Pflegecontrollings nur eine quantitative Erfassung von Maßnahmen möglich ist, haben wir die qualitative Weiterentwicklung verstärkt. Eine Arbeitsgruppe von je 3 Pflegedienstleitungen erhebt gegenseitig die Versorgungsqualität und dokumentiert die Ergebnisse. Die Pflegedienstleitungen beraten und unterstützen sich in fachlichen und organisatorischen Fragen.

Quartalsberichte

Um die Anforderungen des §80 SGB XI kontinuierlich zu erfüllen werden Quartalsberichte erhoben. Bestandteil dieser Berichte sind die Feststellung von Abweichungen von den Anforderungen sowie die Planung und Umsetzung von Maßnahmen. Diese werden in Qualitätszirkeln besprochen und umgesetzt.

Qualitätsprüfungen

Darüber hinaus werden trägerseitig jährlich Qualitätsprüfungen durchgeführt, die sich auf die Bereiche der Hauspräsentation, Informationssystem, Aufnahme-, Beschwerdeverfahren, christliche Begleitung, Integration ehrenamtlicher Kräfte, Pflegeorganisation, Einhaltung rechtlicher Vorschriften sowie Kenntnisstand hinsichtlich Leitbild, Pflegekonzept, Pflegerichtlinien beziehen. Die Ergebnisse der Prüfung werden ausgewertet und Weiterentwicklungsmaßnahmen mit der Heimleitung vereinbart.

Externe Qualitätsprüfungen

Die Caritas Altenhilfe GGmbH ist Mitglied im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V.. Auch der Caritasverband hat der Pflege- und Betreuungsqualität hohe Priorität eingeräumt. Er bietet den Einrichtungen an, sich durch ihn prüfen zu lassen. Die Geschäftsführung der Caritas Altenhilfe GGmbH begrüßt diese externen Prüfungen, die einmal jährlich durchgeführt werden.

 



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