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08.10.2007
Mitarbeiterinnen des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG und Bewohner des Caritas-Seniorenzentrums St. Konrad in Berlin-Oberschöneweide: Wie passt das zusammen? Diese Frage wurde am 05.10.07 beantwortet, als 13 KPMG-Mitarbeiterinnen und 15 Senioren des Seniorenzentrums einen gemeinsamen Ausflug an den Ku'damm unternahmen.
Im Rahmen des "KPMG Make a Difference-Day" wurden am 05.10.07 in Berlin 13 soziale Projekte durch KPMG-Mitarbeiter unterstützt. Die Idee eines gemeinsamen Ausfluges wurde im Vorgespräch mit der Caritas Altenhilfe GGmbH schnell festgehalten. Einige der 15 teilnehmenden Senioren im Alter von 70 bis 93 Jahre
Im Anschluss an die Erlebnisausstellung flanierten die Ausflügler über den Ku'damm. Horst Schlichtholz hatte extra seine Digicam dabei. Am helllichten Tage sah der 72-Jährige und seine Frau Brigitte Schlichtholz den Kurfürstendamm das erste Mal. So wurde jede Sehenswürdigkeit als Erinnerung festgehalten. Frische Luft macht Appetit. Das Mövenpick-Restaurant im Europa-Center war mit Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein angemessener Ort für ein schmackhaftes Mittagessen. Im regen Austausch über die Ausstellung bemerkte Claudia Müller von KPMG, dass ihr noch nie aufgefallen wäre, wie hoch Bilder und Beschreibungen in Ausstellungen gehängt werden und dass die Kuratoren dabei nicht unbedingt daran dächten, dass Rollstuhlfahrer durch den anderen Betrachtungswinkel ständig nach oben sehen müssen. Obwohl die Ausstellung für Rollstuhlfahrer geeignet ist, erlebten einige der Bewohner bei der Bewältigung der unterschiedlichen Ebenen in der Ausstellung ein regelrechtes Abenteuer bei der Nutzung der diversen Fahrstuhl-Modelle.
Abschließend fand man sich zu einer gemeinsamen Kaffeetafel in der Cafeteria des Seniorenzentrums St. Konrad zusammen, die auch vom Pfarrer Matthias Ullrich der St. Antonius Kirchengemeinde besucht wurde. Wie die Zentrumsleiterin Christiane Sievert dankte auch er den Mitarbeiterinnen von KPMG für das Geschenk ihrer Zeit und Aufmerksamkeit, das den Bewohnern zuteil wurde. Er betonte die Wichtigkeit des intergenerativen Austausches in einer Gesellschaft, die soziales Leben und soziale Kontakte immer mehr auf Generationengruppen beschränkt. Einen Vorschlag für KPMG hatte dann auch noch Ingeborg Wurdel, als sie sich unter Beifallsbekundungen ihrer Mitbewohner wünschte, so einen Tag bald zu wiederholen. Ein schöner Tag nahm seinen Ausklang im wörtlichen Sinne, als die 28-jährige Claudia Müller und die 85-jährige Gertraude Tillig vierhändig den Flohwalzer auf dem Flügel in der Cafeteria spielten. Der Ausflug wurde von KPMG durch eine Spende unterstützt. |
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