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Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU, Mecklenburg-Vorpommern) leistet Aufklärungsarbeit zur "Vorsorge im Alter"
im Caritas-Seniorenzentrum St. Josef, Stralsund.
Stralsund, 08.02.2008: "Ein Unfall, eine schwere Erkrankung
oder auch das Nachlassen der geistigen Kräfte
im Alter, kann jeden von uns treffen. Was aber passiert dann?
Wer wird sich kümmern und Angelegenheiten zuverlässig regeln,
wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist?" fragt Uta-Maria Kuder die rund 100 Gäste
im Speisesaal des Caritas-Seniorenzentrums St. Josef in Stralsund. Anlass war die Vorstellung
der vom Justizministerium neuaufgelegten Broschüre "Das Betreuungsrecht - mit ausführlichen
Informationen zur Vorsorgevollmacht".
Es wäre wichtig, dass für den Fall der Fälle Vorsorge getroffen worden ist, macht die Ministerin
den Anwesenden klar. "In gesunden Tagen setzt sich niemand gerne mit dem Thema Betreuung
oder gar der Vorsorge auseinander, dabei ist in anderen Bereichen Vorsorge selbstverständlich,
wie zum Beispiel bei der finanziellen Absicherung."
Die geeignete Wohnform im Alter, wenn die Kräfte mal nachlassen, kennt Christoph Schulze,
Regionalleiter der Caritas Altenhilfe GGmbH für Vorpommern. "Wir haben 33 Einrichtungen
und können dem Hilfesuchenden ein Angebot von der ambulanten Pflege, über das Servicewohnen
bis hin zur Tages- und Kurzzeitpflege sowie vollstationären Pflege bieten. Für besondere Ansprüche,
z. B. die von Demenzkranken, kommen wir mit entsprechenden Angeboten, wie speziellen Wohngruppen entgegen.
"Aber auch das Thema "Vorsorge im Alter" spielt für uns eine große Rolle," so Schulze.
"Viele unserer Bewohner kommen oftmals aus Mangel an Information viel zu spät zu uns.
Auch merken wir, dass Menschen, die sich bei Zeiten mit der Vorsorgethematik auseinander gesetzt haben,
mit einer eintreffenden Pflegebedürftigkeit gefasster umgehen können."
Neben der selbstverständlichen Beratungsleistung versucht die Caritas Altenhilfe GGmbH
durch zahlreiche Informationsveranstaltungen und Informationsfahrten einen Beitrag für einen besseren Informationsstand
bei Senioren und deren Angehörigen zu leisten.
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