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35 Jahre Caritas Altenhilfe Gemeinnützige GmbH
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01.12.2005

Unsere Erfahrung gibt Ihnen Sicherheit.

Die Initialzündung für die Gründung gibt 1970 die evangelische Fabrikantenwitwe Erna Lindner, welche ihr gesamtes Vermögen, mit Ausnahme weniger Vermächtnisse, dem (katholischen) Caritasverband für Berlin e.V. vererbt. Das zweckgebundene Erbe soll zur Errichtung, zum Betrieb und zur Förderung von Einrichtungen der Altenhilfe verwendet werden. So beginnt die Caritas Altenhilfe als Tochtergesellschaft des Caritasverbandes für Berlin e.V. ihre Tätigkeit in den 70ern, den sogenannten Pionierjahren. 1973 wird dann bereits das erste Seniorenwohnhaus in Betrieb genommen. Seitdem kann die Caritas Altenhilfe GGmbH auf 35 Jahre Erfahrung im Bereich der Altenpflege zurückblicken und betreibt heute insgesamt 15 Seniorenheime sowie 17 Seniorenwohnhäuser in Berlin, Brandenburg und Vorpommern. Das Betreuungsangebot reicht dabei vom Servicewohnen mit offenen Freizeitangeboten über die Tages- und Kurzzeitpflege bis hin zur vollstationären Pflege. Derzeit werden in den Senioreneinrichtungen der Caritas Altenhilfe GGmbH ca. 2.300 Seniorinnen und Senioren betreut.

Herausforderungen in der Geschichte der Gesellschaft

Die Struktur-Reform 1988

Die Struktur-Reform des Caritasverbandes für Berlin e.V. hat für die Caritas Altenhilfe im Wesentlichen zur Folge, dass grundsätzlich alle Senioreneinrichtungen der Caritas in Berlin in die Trägerschaft der Caritas Altenhilfe GGmbH übergeben werden. Im Zuge dieser Reform übernimmt die Gesellschaft 1988 zwei Seniorenheime und neun Seniorenwohnhäuser.

Die politische Wende 1989/1990

Das Bistum Berlin – heute Erzbistum Berlin – umfasste schon früher auch Teile der ehemaligen DDR. So gab es in Brandenburg und Vorpommern verschiedene katholische Senioreneinrichtungen, deren Trägerschaften nunmehr neu geordnet werden konnten. Nach einem gemeinsamen Beschluss übernimmt die Caritas Altenhilfe GGmbH die Trägerschaft von neun Seniorenheimen des Caritasverbandes für Brandenburg und Vorpommern e.V. und wird damit bistumsweit tätig. Innerhalb eines groß angelegten Investitionsprogramms werden die übernommenen Einrichtungen neu erbaut und in den Jahren 1995 und 1996 in Betrieb genommen. Die neuen Seniorenzentren bieten Servicewohnen und vollstationäre Pflege sowie Kurzzeit- und Tagespflege an.

Reorganisation 1998

Aufgrund der gesetzlichen Änderung des Kostenerstattungs- zum Wirtschaftlichkeitsprinzip, kommt es verstärkt zur Notwendigkeit, das Unternehmen fortan mit modernen Management-Methoden führen zu müssen. Insbesondere durch die etablierten Führungsgrundsätze „Management by Objectives“ sowie „Management by Exception“ werden die Leitungen der Einzeleinrichtungen zum eigenverantwortlichen wirtschaftlichen Handeln veranlasst. Diejenigen Unternehmensteile, welche nicht zum eigentlichen Unternehmenszweck beitragen oder langfristig nicht wirtschaftlich zu führen sind, werden veräußert. Weiterhin wird ein Controlling eingeführt, welches die Steuerung und die Kontrolle der vielfältigen Einzelaktivitäten ermöglicht. Parallel zu diesen Maßnahmen gilt es, die Qualität in Bezug auf die Gebäude sowie die Pflege der anvertrauten Senioren zu optimieren. Der Turnaround ist 2000 geschafft, so dass die Caritas Altenhilfe GGmbH nunmehr als nachhaltig gesichertes und professionell geführtes Unternehmen angesehen werden kann.

Die Caritas Altenhilfe GGmbH als Arbeitgeberin

Die Gesellschaft startet ihre Tätigkeit 1970 mit lediglich zwei Geschäftsführern und Nutzung der personellen Strukturen des Caritasverbandes für Berlin e.V. Mit der Inbetriebnahme der ersten Seniorenwohnhäuser in Berlin wird 1975 die erste Mitarbeiterin zur Verwaltung der Seniorenwohnhäuser durch die Caritas Altenhilfe eingestellt. Heute beschäftigt das Unternehmen zusammen mit ihrer Tochter „Senioren Service Gesellschaft“ rund 850 Mitarbeiter/innen im pflegerischen, hauswirtschaftlichen und kaufmännischen Bereich. Inbegriffen sind hier 51 Stellen für Zivildienstleistende, Berufspraktikanten und Auszubildende. So kann die Gesellschaft mittlerweile auch als Arbeitgeberin auf eine erfolgreiche Entwicklung zurücksehen. Aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums der Gesellschaft ist auch in den nächsten Jahren mit einer Erhöhung des Personalbestandes zu rechnen.

Des Weiteren freut sich die Gesellschaft über ein ausgesprochen hohes ehrenamtliches Engagement. Pro Einrichtung sind rund acht ehrenamtliche Mitarbeiter/innen stundenweise im Einsatz und nehmen aktiv und unterstützend am Alltag der Seniorinnen und Senioren sowie der Einrichtungen teil.


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