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Datum
15. August
Bedeutung
In der römischen Kirche wird das Fest seit dem siebten Jahrhundert gefeiert. Am 1. November 1950 hat Papst Pius XII. die Lehre, dass Maria mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde, als Glaubenssatz verkündet und damit die seit alters vorhandene christliche Glaubensüberzeugung endgültig bestätigt.
Bräuche
Seit dem 10. Jahrhundert wird die Kräuterweihe am Fest Mariä Himmelfahrt gefeiert. Man führt die Heilkraft der Kräuter auf Gott und auch die Fürsprache Mariens zurück. Viele Heilkräuter tragen den Namen Mariens, wie Marienblümchen, Mariendistel, Mariabettstroh.
Die geweihten Kräuter wurden zum Schutz gegen Feuer und Blitz im Haus aufbewahrt, gebundene Kräutersträuße auf die Felder gesteckt und in die Viehställe gelegt. Dass die Kräuterweihe auf diesen Marienfeiertag gelegt wurde, hat sicher mit dem Reifen der Kräuter und des Getreides in dieser Zeit zu tun. Auch besteht ein Zusammenhang mit der Person Mariens. Sie wird in altchristlichen Gebeten als die „Blume des Feldes“ und die „Lilie der Täler“ bezeichnet.
Bräuche im Seniorenheim
- Wortgottesdienst wird als Marienandacht im Sinn des Festes Mariä Himmelfahrt gestaltet
- Blumen oder Kräuterbüschel bringen wir den kranken Bewohner/innen und erzählen vom Fest und den Bräuchen
Höher als der Himmel
Von einem jüdischen Lehrer, einem Rabbi, ging die Sage, dass er jeden Morgen vor dem Frühgebet zum Himmel aufsteige. Ein Gegner lachte darüber und legte sich vor Morgengrauen auf die Lauer. Da sah er: der Rabbi verließ, als Holzknecht verkleidet, sein Haus und ging zum Wald. Der Gegner folgte von weitem. Er sah den Rabbi Holz fällen und in Stücke hacken. Dann lud der Rabbi sich das Holz auf den Rücken und schleppte es in das Haus einer armen, kranken Frau. Der Gegner spähte durch das Fenster und sah den Rabbi auf dem Boden knien und den Ofen anzünden.
Als die Leute später den Gegner fragten, was es denn nun auf sich habe mit der täglichen Himmelfahrt des Rabbi, sagte er: „Er steigt noch höher als bis zum Himmel.“
Ins Licht
Du strahlst im Glanz der Sonne, Durch diesen Glanz der Gnaden
Maria, hell und rein; sind wir aus Todes Schatten
von deinem lieben Sohne kommen zum wahren Schein.
kommt all das Leuchten dein.
Johann Khuen, 1638

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Handbuch Seelsorge
Seit Jahren gestalten wir aktiv die Seelsorge in unseren Seniorenheimen und -zentren. Das Handbuch ist für uns ein wichtiges Arbeitsmittel geworden zur Festigung unserer christlichen Ausrichtung und möchten erreichen, dass bei unseren Mitarbeiter/innen das Wissen über christliche Begrifflichkeiten vertieft wird. Mit Freude haben wir im November 2002 den Innovationspreis des DVLAB (Deutscher Verband der Leitungskräfte in Alten- und Behinderungseinrichtungen) hierfür entgegen nehmen können. Das Handbuch gliedert sich in 3 Teile. Im ersten Teil werden christliche Begriffe mit einfachen Worten erklärt. Teil 2 enthält Informationen zu kirchlichen Feiertagen. Beschrieben wird jeweils die Bedeutung des Festes, die Bräucheausserhalb und mögliche Bräuche innerhalb des Seniorenheimes. Wo es möglich war, sind auch Bräuche für bettägrige und verwirrte Bewohner/innen aufgenommen worden. In Teil 3 befindet sich zu den kirchlichen Feiertagen eine kurze Information oder eine Geschichte. Diese Seiten sind vorgesehen als Aushang für die Einrichtungen. Sie dienen als Kopiervorlage und bieten Platz für ein eigenes Logo.
Das Handbuch können Sie bei uns bestellen.
Es gibt eine gedruckte Version als Handbuch-Ordner, der mit eigenen Kapiteln erweitert werden kann. Ebenso können Sie das Handbuch auch als CD-Rom Edition erhalten.
Näheres hierzu erfahren Sie bei Frau Claudia Appelt
Tel.: 030 85784-113
Email: Claudia Appelt

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