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Datum
Feier kann am letzten Sonntag im September oder am ersten Sonntag im Oktober durchgeführt werden
Bedeutung des Festes
Wir danken Gott für alle Gaben der Erde, z.B. auch für die Pflege, die wir dieses Jahr bekommen haben. Die Frucht ist ein Sinnbild für alle Früchte des Lebens und für die Geduld und Liebe. Im Erntedankfest erinnern wir daran, dass alles Gute von Gott kommt. Die Früchte sind ein Sinnbild dafür, dass alles wächst und reift wie eine Frucht. Der Dank kann daher ausgeweitet werden für das persönliche Wachsen, das Hervorbringen der unterschiedlichen Früchte, für die Reifung, für das vergangene Leben. Wir bitten an diesem Tage für die Menschen, die kein Essen haben.
Im Bild der Ähre sehen wir die Entwicklung des Lebens: wachsen, reifen, sterben, erneuern. Auch wir als Menschen gehen diesen Lebensweg und finden darin Trost, dass wir auch nach dem Tode nicht verloren gehen, sondern immer ein Prozess des Erneuerns beginnt.
Bräuche
- Erntekrone, Erntekranz, Ähren aufstellen
- Früchte vor den Altar legen, z.B. können Senior/innen Früchte in die Kirche bringen die dort von Kindern zum Altar gebracht werden
- im Speisesaal und in den Wohnbereichen ein Tablett oder Korb aufstellen mit Kastanien, Eicheln, Früchten, z.B. Kürbissen
- nach dem Gottesdienst können Früchte an die Gottesdienstteilnehmer/innen verteilt werden (z.B. Weintrauben, Brotscheiben)
- mit Bewohner/innen Früchte, z.B. Kastanien, sammeln und im Haus dekorieren
- an dem Tag kann ein Kartoffelfest gefeiert werden: es werden Kartoffeln in vielfältiger Form auf einem Buffet aufgebaut oder gereicht, evtl. kleine Kartoffelfiguren dekoriert
- Weinfest gestalten, mit Laub dekorieren
Für Bettlägerige
Den Bettlägerigen können Früchte gebracht und ihnen mitgeteilt werden, dass die Früchte zuvor in der Kirche gesegnet worden sind.
Für Demenzkranke
Früchte reichen, mit Gespräch verbinden (Erinnerungen, Verbindung geben zu Ernte-Dank-Fest); evtl. Früchte in der Kapelle geben.
Alles zu seiner Zeit
Ein Ehepaar bekam unerwartet einen Afrikaner zu Besuch. Sie nahmen ihn abends zu einem Fest mit. Der Gastgeber begrüßte ihn auch herzlich, aber er war sichtlich verlegen. Er hatte Jubiläum und darum ein kaltes Büffet vorbereitet. Was da stand, war dem Anlass entsprechend üppig und teuer. Der Gastgeber wusste durchaus etwas von der Unge-rechtigkeit in der Welt und dem Hunger in den Entwicklungsländern. Er malte sich aus, was jetzt wohl in seinem Gast vorgehen musste, wenn er die Hungerrationen bei sich zu Hause mit dieser Festtafel verglich. „Wissen Sie“, sagte er, „das ist ein seltenes Fest heute, und deshalb ist es auch so reichlich, was Sie hier sehen.“ Die Antwort war uner-wartet: „Eure Feste“, sagte der Afrikaner, „stören mich gar nicht. Zu einem Fest gehört Überfluss, auch bei uns. Sonst ist es ja kein Fest. Was mich stört, ist euer Alltag. Denn der unterscheidet sich nicht genug von einem Fest.“
Im Bild der Ähre sehen wir die Entwicklung des Lebens: wachsen, reifen, sterben, erneuern. Auch wir Menschen gehen diesen Lebensweg und finden darin Trost, dass wir auch nach dem Tode nicht verloren gehen, sondern immer ein Prozess des Erneuerns beginnt.
Im Erntedankfest erinnern wir daran, dass alles Gute von Gott kommt. Die Früchte sind ein Sinnbild dafür, dass alles wächst und reift wie eine Frucht. Der Dank kann daher ausgeweitet werden für das persönliche Wachsen, die Reifung, für das vergangene Leben.

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Handbuch Seelsorge
Seit Jahren gestalten wir aktiv die Seelsorge in unseren Seniorenheimen und -zentren. Das Handbuch ist für uns ein wichtiges Arbeitsmittel geworden zur Festigung unserer christlichen Ausrichtung und möchten erreichen, dass bei unseren Mitarbeiter/innen das Wissen über christliche Begrifflichkeiten vertieft wird. Mit Freude haben wir im November 2002 den Innovationspreis des DVLAB (Deutscher Verband der Leitungskräfte in Alten- und Behinderungseinrichtungen) hierfür entgegen nehmen können. Das Handbuch gliedert sich in 3 Teile. Im ersten Teil werden christliche Begriffe mit einfachen Worten erklärt. Teil 2 enthält Informationen zu kirchlichen Feiertagen. Beschrieben wird jeweils die Bedeutung des Festes, die Bräucheausserhalb und mögliche Bräuche innerhalb des Seniorenheimes. Wo es möglich war, sind auch Bräuche für bettägrige und verwirrte Bewohner/innen aufgenommen worden. In Teil 3 befindet sich zu den kirchlichen Feiertagen eine kurze Information oder eine Geschichte. Diese Seiten sind vorgesehen als Aushang für die Einrichtungen. Sie dienen als Kopiervorlage und bieten Platz für ein eigenes Logo.
Das Handbuch können Sie bei uns bestellen.
Es gibt eine gedruckte Version als Handbuch-Ordner, der mit eigenen Kapiteln erweitert werden kann. Ebenso können Sie das Handbuch auch als CD-Rom Edition erhalten.
Näheres hierzu erfahren Sie bei Frau Claudia Appelt
Tel.: 030 85784-113
Email: Claudia Appelt

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